| Pot Odds |
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| Written by Administrator | |
| Thursday, 24 August 2006 | |
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Pot Odds und Implied Odds sind ein wesentlicher Teil des mathematisch und strategisch richtigen Spielens. Poker ist eigentlich nur ein Spiel, bei dem man versucht die Haende der Kontrahenten zu definieren um dann mathematisch korrekte Entscheidungen treffen zu koennen.
Haelt man zum Beispiel vor dem Flop zwei Asse auf der Hand, so sollte man versuchen, so viel Geld wie moeglich in den Pot zu bekommen, da man von allen teilnehmenden Spielern den groessten Erwartungswert hat, um dieses Geld zu gewinnen. Ein weiteres Beispiel ist ein Nutflushdraw. Hat man zum Beispiel Ass und Zehn von Pik auf der Hand und auf dem Flop kommen QT6 mit Dame und Sechs von Pik, so betraegt die Wahrscheinlichkeit, dass man seinen Flush entweder am Turn oder am River trifft bei 35 %. 35 % des Geldes, dass in den Pot geht, gewinnt man also theoretisch am Ende der Hand wieder (wenn man von Full Houses, etc. absieht).
Das eigene Spiel sollte immer nach Pot Odds ausgerichtet sein, da man so langfristig gesehen immer richtig spielt und nach dem mathematischen Gesetz der grossen Zahl langfristig auch Geld gewinnen muss.
Implied Odds bezeichnen den moeglichen Gewinn einer Hand unter Beruecksichtigung von Geld, dass vorraussichtlich noch im weiteren Verlauf in den Pot fliessen wird. So hat man also z.B. bei einem Flushdraw auf dem Flop eine 35-prozentige Chance, diesen zu treffen. Das eigene Spiel waere also schon profitabel, wenn man der Pot bereits drei Dollar betraegt und man einen Dollar bezahlen muss, um im Spiel zu bleiben, jedoch eigentlich nicht, wenn der Pot nur zwei Dollar betraegt und man einen Dollar investieren muss, um in der Hand zu bleiben. Dank der Implied Odds kann jedoch auch das zweite Spiel profitabel sein, da man bei einem gemachten Flush damit rechnet, noch mehr Geld in den Pot zu bekommen. Macht man also auf dem Turn seinen Flush und setzt dementsprechend auf dem Turn und auf dem River und ein Gegner called beide Bets, so hat man hoehere Implied Odds und kann daher auch diese Hand so spielen.
Als Fold Equity bezeichnet man die Wahrscheinlichkeit, dass ein Gegner sich von seiner Hand trennt, obwohl diese besser als die eigene ist. Der TAG-Spielstil versucht die Fold-Equity bestmoeglichst auszunutzen, weshalb zum Beispiel oft auf dem Flop eine Continuation Bet nach einem Raise vor dem Flop folgt. Beispiel: Man selber haelt AQ, Gegner K7. Man selber hat vor dem Flop geraised, Gegner gecalled. Flop: J T 7 Da man vor dem Flop erhoeht hat, setzt man nun nochmal (eine so genannte continuation bet) und die Wahrscheinlichkeit, dass der Gegner foldet ist bei diesem Flop sogar relativ hoch, sodass man von einer hohen Fold Equity profitieren kann.
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| Last Updated ( Friday, 20 July 2007 ) |





