| Starting Hands |
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| Written by Administrator | |
| Wednesday, 23 August 2006 | |
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Die einfachste Moeglichkeit, um besser als seine Gegner zu sein, ist bereits vor dem Flop bessere Haende zu spielen als diese. In diesem Artikel werde ich kurz grob darstellen, welche Haende aus welcher Position vor dem Flop spielbar sind und wie man diese spielen sollte.
Da das Eingehen auf jede einzelne Position mit verschiedener Anzahl an Callern jedoch den Rahmen dieser Website sprengen wuerde, beschraenke ich mich auf eine distanziertere Herangehensweise, die jedoch nach einigem Spielen so klar und leicht zu verstehen sein wird, dass Sie auf die fehlenden Situationen selbst reagieren koennen.
In Early Position (siehe Strategie/Position-Artikel) sollten nur wirklich gute Haende gespielt werden, da man nicht weiss, welche Karten die Spieler hinter einem auf der Hand haben. Folgende Aufstellung gilt, falls man first-in (erster Spieler in der Hand, d.h. die vorherigen Spieler haben bereits gefoldet) ist, oder die vorherigen Spieler nur gecalled, nicht jedoch geraised haben. Raisen sollte man mit folgenden Karten: AA, KK, QQ, JJ, AKs (Ass und Koenig der selben Farbe), AKo (Ass und Koenig in verschiedenen Farben), AQs Callen sollte man mit folgenden Karten: TT, 99, AQo, AJs, AJo, KQs, KQo
Sollte man in early position sein und bereits einen Raise vor sich gehabt haben, so sollte man mit folgenden Karten weiter erhoehen: AA, KK, QQ, AKs, AKo Bei einem Raise von einem frueheren Spieler sollte man die folgenden Haende dann noch callen: JJ, AQs, TT
In Middle Position kommen noch einige spielbare Haende hinzu. Ist man first-in, so sollten folgende Karten geraised werden: AA, KK, QQ, JJ, AKs, AKo, AQs, TT, AQo, AJs, KQs Callen sollte man first-in mit folgenden Karten: 99, 88, 77, ATs, A9s, A8s, KQo, KJs, QJs, JTs
Wurde in vorheriger Position bereits geraised, so spielt man nur noch die folgenden Karten: Weiterhin raisen: AA, KK, QQ, JJ, AKs, AKo Callen: TT, AQs, AJs, KQs
Hat man bereits einen bis mehrere Caller in der Hand vor sich gehabt, so wird es interessant. Je nach Anzahl der bisherigen Caller kann man naemlich den gleich aufgelisteten “Call”-Haenden noch einige hinzufuegen (je hoeher die Anzahl der Caller, umso mehr Karten werden spielbar), was aufgrund der Pot Odds und Implied Odds zustande kommt (mehr dazu weiter unten). Die fragwuerdigen Haende habe ich eingeklammert. Bedenken Sie hierbei bitte, dass man gerade als Anfaenger fragwuerdige Haende oftmals lieber nicht spielen sollte. Weiterhin raisen: AA, KK, QQ, JJ, AKs, AKo, AQs, AQo, AJs, KQs Callen: TT, 99, 88, 77, 66, (55), (44), (33), (22), ATs, A9s, A8s, A7s, A6s, (A5s), (A4s), (A3s), (A2s), AJo, ATo, KQo, KJs, KTs, QJs, QTs, JTs, (T9s), (98s), (87s), (76s)
Kommen wir nun zur late position. Sollte man first-in sein, so sollte man nun mit nahezu allen spielbaren Haenden sofort raisen: AA, KK, QQ, JJ, TT, 99, (88), AKs, AKo, AQs, AQo, AJs, AJo, ATs, KQs, KQo, A9s, A8s Callen: 88, 77, 66, 55, ATo, KJs, QJs, KTs, QTs, JTs
Wurde in vorheriger Position bereits geraised, so sollte man folgende Haende noch weiter raisen: AA, KK, QQ, JJ, AKs, AKo Callen: TT, AQs, AJs, KQs
Bei einem oder mehreren Callern wird wie folgt gespielt: Raise: AA, KK, QQ, JJ, AKs, AKo, AQs, AQo, AJs, AJo, KQs, KQo Callen: TT, 99, 88, 77, 66, 55, 44, (33), (22), ATs, A9s, A8s, A7s, A6s, A5s, A4s, (A3s), (A2s), ATo, KJs, KTs, QJs, QTs, JTs, T9s, 98s, (87s), (76s), (65s), (54s)
Das Spiel in den Blinds ist wieder ein spezielles Thema, auf das in einem spaeteren Artikel noch eingegangen werden soll. Generell laesst sich jedoch sagen, dass man oft mitspielen kann, da man bereits einen Teil des Einsatzes zahlen musste. Man kann also ganz grob die Haende der Late Position uebernehmen und bei einem vorherigen Raise sogar noch ein paar mal oefter callen (vor allem als Big Blind).
Man geht bei der Auswahl seiner Starthaende immer von dem von David Slansky eingefuehrten “gap concept” aus, nach dem man immer versucht bessere Karten als die vorher bereits eingestiegenen Spieler zu spielen, oder, beim Spielen schlechterer Karten, die Chance auf einen grossen Gewinn zu haben.
Es kann gut sein, dass Sie nach einigem Spielen feststellen werden, dass Ihnen das Spielen mit einigen Haenden gar nicht liegt, Sie dafuer mit anderen umso besser klar kommen. Bei den marginalen Haenden (die in Klammern gesetzt wurden) koennen Sie dann hierbei selbst aussuchen, ob Sie diese spielen wollen oder eher nicht. Oft muss die Auswahl der eigenen Starthaende auch modifiziert werden, je nachdem, ob man an einem loosen Tisch oder einem tighten Tisch sitzt. Diese Nuancen werden Ihnen jetzt noch sehr kompliziert erscheinen, doch nach einigem Spielen werden Sie diese Modifikationen automatisch in Ihr Spiel aufnehmen, vielleicht sogar ohne es zu merken. |
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| Last Updated ( Friday, 20 July 2007 ) |





